Kapitel 3: Death
Lucie öffnete müde ihre verkrusteten Augen.
Sie blinzelte ein paar Male, dann richtete sie sich erschrocken auf. Die blaue Bettdecke mit den Delphinen, die sie so liebte, fiel ein wenig von ihrem Körper.
„Was nun? Wo…?“ Die Frau sah sich um.
Es war ihr Zimmer, die blauen Vorhänge des großen Fensters zu ihrer Rechten waren noch zugezogen, doch ein paar Lichtstahlen fielen bereits in ihr Zimmer.
„Ich… verstehe nicht - was passiert hier nur mit mir?“ Fragte sie sich, und sah ihre zitternden Hände an. Im Aufstehen strich sie ihre Bettdecke beiseite und wanderte orientierungslos durchs Zimmer.
„Was geht hier vor sich?“ Murmelte sie. Sie riss die Vorhänge auf, und wurde von dem Sonnenlicht geblendet. Dann wandte sie sich wieder ihrem Bett zu und sah auf ihrem Holznachttisch eine Schachtel Tabletten.
„Vielleicht… war das alles nur ein Traum? Schlaftabletten…“ Stammelte sie unsicher vor sich hin, und ging aus dem Zimmer.
Lucie ging ins kleine Bad, welches sich gleich rechts neben ihrem Schlafzimmer befand.
Die weißen Kacheln auf dem Boden und an der Wand strahlten seltsam hell, Lucie schloss die Tür ab. Sie fühlte sich so sicherer und ging zum Waschbecken.
„Man… alles so unreal…“ Aus dem Wasserhahn sprudelte leise Wasser, Lucie wusch sich gemütlich das Gesicht.
„AHHHHHHHHHHH…“ Kreischte sie, als sie in den Spiegel sah. Ihr Gesicht, ihr weißes Nachthemd, alles mit Blut bedeckt. Schreiend stolperte sie zur Tür. An den weißen Kacheln an der Wand, überall große Blutflecken, die Badewanne neben ihr war mit Blut gefüllt.
Das rote Ekel quoll sogar aus den Ritzen der Kacheln hervor und tropfte langsam die Wand hinunter.
„Ich will hier raus…“ Schrie sie, und drehte wie eine Wahnsinnige am Türknauf, doch die Tür öffnete sich nicht.
„Nein, nein, NEIN!“ Das Blut schwappte aus der Badewanne auf den Boden und floss in ihre Richtung, berührte ihre Füße. So etwas Ekelhaftes hatte sie noch nie erlebt, dachte sie. Die Frau rammte ihren Körper mit ganzer Wucht gegen die Tür und rutschte dabei fast aus. Plötzlich ging die Tür wie von Zauberhand auf und Lucie stolperte in den Flur. Sie knallte gegen die Wand und rutschte langsam weinend an ihr runter, schmierte dabei etwas Blut an die gelbe Tapete
„Was haben Sie denn?“ Hörte sie eine vertraute Stimme hinter sich, und drehte sich um. Dort stand ein Kerl in weißem Hemd - an der Hüfte ein Weinfleck - und lächelte sie gütig an.
„Sie schon wieder, immer wieder Sie…“ Keuchte Lucie und krabbelte an der Wand entlang, von ihm weg. Er folgte ihr langsam im gebückten Gang, und sah sie belustigt an.
„Was haben Sie denn?“ Fragte er einfühlsam. Lucie stand wackelig auf, und rannte in die kleine Küche. Sie ging an den Schränken vorbei, und öffnete eine Schublade neben dem Herd. Dort waren Löffel, Messer und Gabeln. Sie erkannte, dass dort nicht war was sie suchte, und schloss die Schublade mit einem Knall.
Der Mann setzte sich derweil an den weißen Holztisch und sah zu, wie Lucie durch die Küche hastete.
Neben dem Toaster fand Lucie endlich, was sie suchte. Ein langes Küchenmesser, mit schwarzem Griff. Sie zog es aus dem Messerblock, und richtete es drohend in Richtung des Mannes, der von dem Stuhl aufstand.
„Macht Sie das glücklich? Der Tod?“ Fragte er bedrückt. Lucie nickte aufgeregt und schnaubte ihre Angst hinaus.
„Was-wollen-Sie-hier?“ Fragte sie mit zitternder Stimme und kam ihm näher.
„Ihnen alles vor Augen halten… aber Sie verstehen nicht.“ Stöhnte er.
„Was verstehe ich nicht?“ Entgegnete sie gereizt, mit zitterndem Messer in der Hand, ihm bereits ganz nah.
„Ihre Tat.“ Entgegnete er plötzlich kühl.
„Ich habe nichts getan!“ Schrie sie.
Der Mann nickte widersprechend und reckte seinen Hals provokant nah ans Messer, das sie jetzt hochhielt. Wenn sie nicht aufpasste, stach sie ihm gleich in den Hals, dachte Lucie verzweifelt.
„Wie können Sie nur so ignorant sein?“ Fragte er jetzt gereizt.
„Was passiert hier? Erklären Sie’s, oder…“ Sie drückte ein wenig zu, etwas Blut tropfte seine Kehle hinunter.
„Das müssen Sie selbst herausfinden…“ Lachte er bitter. Lucie spürte nur noch, wie die Verzweiflung sie ergriff. Doch diese wandelte sich binnen kürzester Zeit in kalte Wut.
Blut, soviel Blut tropfte seine Kehle hinunter… ihr wurde ganz schlecht, sie ging zum Abfluss und übergab sich vor Schreck.
Was habe ich getan, dachte sie entsetzt. Von Furcht geprägt, wandte sie schwer atmend ihren Kopf wieder in Richtung des Mannes, dem sie gerade das Messer in den Hals gerammt hatte. Ihre Stirn, ihre roten Haare, alles verschwitzt.
„Wo? Was…?“ Sie konnte ihren Augen nicht trauen. Dort war keine Leiche, kein Mann. Das Messer hielt sie noch immer zitternd in ihrer Hand, kein Blut an der Klinge.
„Werde ich… verrückt?“ Sie ließ das Messer fallen und rannte zum Flur zurück.
An der Wohnungstür angekommen, ergriff sie hastig die Klinke und riss die Tür auf.
Sie blinzelte ein paar Male, dann richtete sie sich erschrocken auf. Die blaue Bettdecke mit den Delphinen, die sie so liebte, fiel ein wenig von ihrem Körper.
„Was nun? Wo…?“ Die Frau sah sich um.
Es war ihr Zimmer, die blauen Vorhänge des großen Fensters zu ihrer Rechten waren noch zugezogen, doch ein paar Lichtstahlen fielen bereits in ihr Zimmer.
„Ich… verstehe nicht - was passiert hier nur mit mir?“ Fragte sie sich, und sah ihre zitternden Hände an. Im Aufstehen strich sie ihre Bettdecke beiseite und wanderte orientierungslos durchs Zimmer.
„Was geht hier vor sich?“ Murmelte sie. Sie riss die Vorhänge auf, und wurde von dem Sonnenlicht geblendet. Dann wandte sie sich wieder ihrem Bett zu und sah auf ihrem Holznachttisch eine Schachtel Tabletten.
„Vielleicht… war das alles nur ein Traum? Schlaftabletten…“ Stammelte sie unsicher vor sich hin, und ging aus dem Zimmer.
Lucie ging ins kleine Bad, welches sich gleich rechts neben ihrem Schlafzimmer befand.
Die weißen Kacheln auf dem Boden und an der Wand strahlten seltsam hell, Lucie schloss die Tür ab. Sie fühlte sich so sicherer und ging zum Waschbecken.
„Man… alles so unreal…“ Aus dem Wasserhahn sprudelte leise Wasser, Lucie wusch sich gemütlich das Gesicht.
„AHHHHHHHHHHH…“ Kreischte sie, als sie in den Spiegel sah. Ihr Gesicht, ihr weißes Nachthemd, alles mit Blut bedeckt. Schreiend stolperte sie zur Tür. An den weißen Kacheln an der Wand, überall große Blutflecken, die Badewanne neben ihr war mit Blut gefüllt.
Das rote Ekel quoll sogar aus den Ritzen der Kacheln hervor und tropfte langsam die Wand hinunter.
„Ich will hier raus…“ Schrie sie, und drehte wie eine Wahnsinnige am Türknauf, doch die Tür öffnete sich nicht.
„Nein, nein, NEIN!“ Das Blut schwappte aus der Badewanne auf den Boden und floss in ihre Richtung, berührte ihre Füße. So etwas Ekelhaftes hatte sie noch nie erlebt, dachte sie. Die Frau rammte ihren Körper mit ganzer Wucht gegen die Tür und rutschte dabei fast aus. Plötzlich ging die Tür wie von Zauberhand auf und Lucie stolperte in den Flur. Sie knallte gegen die Wand und rutschte langsam weinend an ihr runter, schmierte dabei etwas Blut an die gelbe Tapete
„Was haben Sie denn?“ Hörte sie eine vertraute Stimme hinter sich, und drehte sich um. Dort stand ein Kerl in weißem Hemd - an der Hüfte ein Weinfleck - und lächelte sie gütig an.
„Sie schon wieder, immer wieder Sie…“ Keuchte Lucie und krabbelte an der Wand entlang, von ihm weg. Er folgte ihr langsam im gebückten Gang, und sah sie belustigt an.
„Was haben Sie denn?“ Fragte er einfühlsam. Lucie stand wackelig auf, und rannte in die kleine Küche. Sie ging an den Schränken vorbei, und öffnete eine Schublade neben dem Herd. Dort waren Löffel, Messer und Gabeln. Sie erkannte, dass dort nicht war was sie suchte, und schloss die Schublade mit einem Knall.
Der Mann setzte sich derweil an den weißen Holztisch und sah zu, wie Lucie durch die Küche hastete.
Neben dem Toaster fand Lucie endlich, was sie suchte. Ein langes Küchenmesser, mit schwarzem Griff. Sie zog es aus dem Messerblock, und richtete es drohend in Richtung des Mannes, der von dem Stuhl aufstand.
„Macht Sie das glücklich? Der Tod?“ Fragte er bedrückt. Lucie nickte aufgeregt und schnaubte ihre Angst hinaus.
„Was-wollen-Sie-hier?“ Fragte sie mit zitternder Stimme und kam ihm näher.
„Ihnen alles vor Augen halten… aber Sie verstehen nicht.“ Stöhnte er.
„Was verstehe ich nicht?“ Entgegnete sie gereizt, mit zitterndem Messer in der Hand, ihm bereits ganz nah.
„Ihre Tat.“ Entgegnete er plötzlich kühl.
„Ich habe nichts getan!“ Schrie sie.
Der Mann nickte widersprechend und reckte seinen Hals provokant nah ans Messer, das sie jetzt hochhielt. Wenn sie nicht aufpasste, stach sie ihm gleich in den Hals, dachte Lucie verzweifelt.
„Wie können Sie nur so ignorant sein?“ Fragte er jetzt gereizt.
„Was passiert hier? Erklären Sie’s, oder…“ Sie drückte ein wenig zu, etwas Blut tropfte seine Kehle hinunter.
„Das müssen Sie selbst herausfinden…“ Lachte er bitter. Lucie spürte nur noch, wie die Verzweiflung sie ergriff. Doch diese wandelte sich binnen kürzester Zeit in kalte Wut.
Blut, soviel Blut tropfte seine Kehle hinunter… ihr wurde ganz schlecht, sie ging zum Abfluss und übergab sich vor Schreck.
Was habe ich getan, dachte sie entsetzt. Von Furcht geprägt, wandte sie schwer atmend ihren Kopf wieder in Richtung des Mannes, dem sie gerade das Messer in den Hals gerammt hatte. Ihre Stirn, ihre roten Haare, alles verschwitzt.
„Wo? Was…?“ Sie konnte ihren Augen nicht trauen. Dort war keine Leiche, kein Mann. Das Messer hielt sie noch immer zitternd in ihrer Hand, kein Blut an der Klinge.
„Werde ich… verrückt?“ Sie ließ das Messer fallen und rannte zum Flur zurück.
An der Wohnungstür angekommen, ergriff sie hastig die Klinke und riss die Tür auf.
-Aska- - 24. Apr, 18:15