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Professor Sangon
Achtung! Enthält erhebliche Spoiler aus den ersten...
-Aska- - 30. Nov, 21:34
Kleiner Einschub
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-Aska- - 30. Nov, 21:32
Matts Deckliste
Gladiator Beasts Monster: • Elite Gladiator...
-Aska- - 30. Nov, 21:23
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Unter diesem Punkt findet ihr die umfangreichen Decklisten...
-Aska- - 30. Nov, 21:13

Turn 105: The journey

Die wunderschöne Idylle wurde durch ein lautes Schluchzen gestört.
Auf einem kreisrunden, breiten Springbrunnen saß ein wunderschönes Mädchen. Sie hatte ihr Gesicht in die Hände vergraben und weinte laut. Ihre blonden, langen Haare hingen schlaff herab, lagen auf ihrem weißen Kleid.
Hinter ihr ragte ein gewaltiges Gebäude aus dem Boden, ein Schloss.
Sie befand sich auf einem gewaltigen Innenhof, der einem paradiesischen Garten glich, umrandet von zwei hohen, fensterlosen Mauern, die zu dem Schloss gehörten, das sich hinter ihr in die Höhe ragte.
Vögel zwitscherten fröhlich von den verschiedenen Bäumen um sie herum, das Wasser des Brunnens plätscherte aus einem Fischmaul sanft vor sich hin. Umrandet wurde der Platz durch eine gelbe Blumenwiese.
Das Mädchen hörte die leisen Schritte genau, die hinter ihr näher kamen. Aber die blonde Schönheit wollte ihn jetzt nicht sehen, zu schwerwiegend war ihr Schock.
„Verzeih mir, aber ich muss gehen. Es ist zum Wohle unseres Königreichs.“ Sprach der Mann, und ließ sich neben dem Mädchen nieder.
Doch sie stand abrupt auf, wollte nicht so nah bei ihm sein.
„Dessen bin ich mir bewusst. Und doch vermag mein Herz diesen Schmerz nicht zu verkraften.“ Sie drehte sich zu ihm um und strafte ihn mit einem trauernden Blick aus ihren blauen Augen.
Der dunkelhaarige, in eine weißgoldene, leichte Rüstung gekleidete Mann stand ebenfalls auf. Er nahm ihre Hände in seine und drückte sie an seine Brust.
„Tabithar, meine Sonne…“
„Schweig!“ Das Mädchen blickte verbittert weg. „All diese Jahre des Krieges. Ich ertrage das nicht länger. Wieso schickt Vater dich nach Velozia? An die Front?“
„Als zukünftiger König von Zheben muss ich vor Ort sein, um unsere Truppen zu führen. Viel zu lange war ich schon fern…“ In seiner Stimme lag Unmut, doch hielt er an seiner Aufgabe fest. Seinem adligen Geblüt zum Trotz, war er immer ein Krieger, ein Kommandant der Zhebanischen Armee gewesen.
„Wir stehen kurz vor einem Sieg. Bald wird die Hauptstadt Velozias fallen!“ Beteuerte er zuversichtlich.
„Red nicht weiter, Raquel!“
„Ich werde wiederkehren, so wahr ich hier stehe.“ Sanft zog er sie zu sich und nahm sie in den Arm.
„Der Krieg hat schon so viele Opfer gefordert. Ich will nicht, dass mein Verlobter, dass du Raquel, ebenfalls…“ Ihren Kopf an seine Brust lehnend, schloss sie die Augen.
„Nichts wird mir widerfahren, liebste Tabithar…“
„Hauptmann Raquel!“ Der junge Krieger sah einen Ritter in ebenso weißer, aber schlichterer, Rüstung auf sich zu marschieren. Tabithar ließ ihren zukünftigen Mann los und sah den großen Unteroffizier an, der sich ihnen näherte.
„Erstattet mir Bericht.“ Befahl Raquel ernst.
Der Ritter klappte das Visier seines Helms auf und starrte den Hauptmann an.
„Velozia hat Camalar als Verbündeten gewonnen. Unser drittes Herr wurde auf dem Weg zur Hauptstadt regelrecht ausgelöscht, es gibt nur wenige Überlebende.“
Der Prinzessin stand der Schock ins Gesicht geschrieben, als sie das hörte. Regelrecht aufgebraucht blickte sie den Soldaten an.
„Was vermag die neutrale Himmelsstadt Camalar zu solch einer Tat zu bewegen?“
Doch sie erhielt keine Antwort, denn ein zweiter Ritter kam über den Hof marschiert.
Eiligen Schrittes gelangte er zu den überraschten Wartenden.
„Unser viertes Heer hat sich soeben vor den Toren Velozianas positioniert. Die Hauptstadt scheint jedoch nicht bewacht…“ Verlautete der zweite Krieger im gleichmäßigen, zuversichtlichen Ton.
„Herr, der König erwartet euch im Audienzsaal.“ Erklärte dann der andere.
„Ich habe verstanden. Abtreten!“ Als Zeichen des Gehorsams knieten beide Ritter nieder, bevor sie an dem Liebespaar vorbeiliefen, mit dem Ziel ins Schloss zu gelangen.
„Raquel…“ Tabithar stand hinter ihrem Verlobten und sah traurig zu ihm hoch.
„Ich werde so schnell wie möglich nach Velozia aufbrechen müssen. Doch hab keine Angst…“ Hastig wandte er sich um, und nahm sie fest in den Arm. „…ich werde zurück kommen und den Frieden bringen.“
Die Prinzessin nickte und lehnte ihren Kopf an seine Brust.
Ihr ging durch den Kopf, wie viel es für Raquel bedeutete, sich vor ihrem Vater zu beweisen. Immerhin akzeptierte dieser ihre Liebe, doch das blonde Mädchen konnte die Sorgen einfach nicht beiseite schieben.
„Ich bete zu den Göttern, dass sie dich auf deinem Weg leiten und beschützen mögen.“ Sagte sie und sah ihm dabei tief in die Augen, er nickte dankbar.
„Sei unbesorgt...“ Versicherte er ihr. „...du weißt, wir haben noch...“
Tabithar ließ ihn auf einmal los und starrte ihn unverständnisvoll an. „Dieses schreckliche-!“ Aber sie unterbrach sich selbst, wollte sie ihre letzten gemeinsamen Moment für unbestimmte Zeit nicht mit einem Streit zerstören.
„Sei einfach auf der Hut, die Velozianer sind grausam...“ Mahnte sie ihn besorgt.


- im Krankenhaus -
„Sein Zustand hat sich leider nicht gebessert.“
Ein recht kleiner, grauhaariger Arzt sah mit leicht geknickter Miene Tara an.
Beide standen an einem Bett, in dem Tom lag. Er war an ein Beatmungsgerät angeschlossen, ein Tropf stand neben seinem weißen Nachttisch.
„Seit mehr als drei Tagen liegt er schon hier und Sie wissen immer noch nichts?“ Es war Harris, der diese unangenehm ruhige Frage stellte. Er und Edna saßen an einem Tisch bei dem Fenster im Zimmer, dessen blaue Vorhänge zugezogen waren.
„Wir wissen in der Tat nicht, was das Fieber ausgelöst haben könnte, wir gehen aber von einer Infektion aus. Eins steht fest, es ist momentan noch nicht lebensbedrohlich.“ Erklärte der Mann und richtete seine Brille. Dann sah er auf ein Klemmbrett mit Toms Daten.
„Wir sind uns auch nicht sicher, wieso euer Freund im Koma liegt. Einen epileptischen Schock konnten wir mittlerweile ausschließen, jedoch…“
„Herr Doktor, kann man denn wirklich gar nichts für ihn tun?“ Tara sah den kleinen Arzt nach Hilfe flehend an, hatten sie alle diese Frage die letzten Tage doch mehrmals gestellt.
Der Alte schüttelte nur den Kopf.
„Ihr sagtet, ein Duel Monsters-Duell hätte den jungen Mann so zugerichtet?“
„Ja!“ Antworteten Tara und Edna gleichzeitig.
„Das ist seltsam…“ Sprach der Arzt und rieb sich sein stoppeliges Kinn. Er wandte sich von Tara ab und verließ das Zimmer, ohne weiter mit den drei Anwesenden zu reden.
„Ich fass es einfach nicht…“ Harris ließ den Kopf hängen. „Ich hatte ihn doch noch gesehen, nachdem man ihn regelrecht aus dem Bus gemobbt hatte, er wollte doch nur...“
Doch er seufzte dann nur noch schwer. „Warum ist das mit Tom passiert?“
„Wissen wir nicht. Aber mir ist nichts passiert, als wir gespielt haben.“ Gab Edna ebenso deprimiert von sich und schlug die Beine übereinander. Tara setzte sich auf einen Stuhl neben Toms Bett und beobachtete ihn müde.
Sein Oberkörper war unbekleidet, viele seltsame Stecker waren an seiner Brust angebracht und missten an großen Geräten vielerlei Werte, doch alles schien ruhig.
Er schwitze lediglich, lag aber ansonsten bewegungslos da, ließ man das regelmäßige Auf und Ab seiner Brust durchs Atmen außen vor.
„Kannst du dich…“ Begann Tara, doch schon wehrte Edna zornig ab.
„Nein, nichts verdammt! Ich kenne den Kerl nicht, egal wie sehr ich mich versuche zu erinnern!“
Die Blondine seufzte, denn ihre beste Freundin war seit dem Tag im Einkaufszentrum ziemlich leicht reizbar.
„Und Matt scheint es gar nicht zu interessieren, dass sein Freund hier liegt.“ Füge das dunkelhäutige Mädchen hinzu.
„Der ist nur noch mit seinem Deck beschäftigt.“ Mischte Harris sich sachlich ein.
„Heute ist ja der große Tag.“ Dann sah Tara auf ihre Armbanduhr. Es war bereits zehn Uhr abends, draußen war es schon seit geraumer Zeit dunkel.
Die Ärzte hatten ihnen erlaubt, bis halb elf im Zimmer von Tom zu bleiben. Seine Eltern kamen recht häufig zu Besuch und wollten alleine mit Tom sein, weshalb Edna um Erlaubnis bat, etwas länger bleiben zu dürfen. Zudem waren Taras und Ednas Aussagen das Einzige, das den Ärzten zurzeit weiterhalf.
„Wirst du wirklich gehen, Tara?“ Fragte Edna beunruhigt. Ihre Freundin nickte entschlossen.
„Es muss sein! Ich will wissen, was dieser jemand von Matt will…“
„Sich in fremde Angelegenheiten einzumischen ist nie klug.“ Kritisierte Harris hingegen ihr Vorhaben. „Du kannst damit ne Menge Ärger bekommen.“
„Das Risiko geh ich ein…“ Murmelte sie leise und hatte sich fest in den Kopf gesetzt, ihm einen fragwürdigen Gefallen zu tun.
„Ich mische mich da nicht ein, das letzte Mal…“ Man erkannte an der gesenkten Stimmelage des Rotschopfs sofort, woran er dachte. Seine Niederlage setzte ihm noch immer zu.
Als eine Weile niemand mehr etwas sagte, ging die Tür auf und ein Kerl in brauner Lederjacke betrat das Zimmer.
Tara drehte sich auf ihrem Stuhl um und lächelte. „Matt, du hier?“
Der Schwarzhaarige nickte knapp und lief um ein leer stehendes Bett zu Tom hinüber.
„Sieht übel aus…“ Sprach er eher gefühllos und blickte zu Edna und Harris. „Gut, dass euch nichts passiert ist.“
„Ich war ja nicht dabei, als es geschah.“ Trotz des unschönen Themas klang Harris’ Stimme gleich viel lockerer. „Wie sieht’s aus, schon ’nen Plan wie du es der Brillenschlange heimzahlen kannst?“
„Harris!“ Mahnte ihn Edna böse, denn sie empfand diesen Themenwechsel als unpassend.
„Ist ja schon gut…“ Knurrte der gereizt.
„Es läuft, mein Plan steht.“ Stolz nickte Matt den langgewachsenen Kerl zu. „Ich werde ihm nichts schenken!“ Dann lief er zu den Vorhängen und schob sie leicht beiseite, um auf die nächtliche Straße zu sehen.
„Dämliches Mistvieh!“ Fluchte er so leise, dass keiner außer ihm es verstehen konnte und rückte den Vorhang wieder gerade. Dann blickte er wieder auf Toms Bett. „Wie sieht’s aus, was fehlt ihm?“
„Wissen die Ärzte nicht…“ Beantwortete Tara seine Frage.
„Immer noch nicht? Was sind das für Versager?“ Ein abfälliges Augenrollen später holte er sein Handy hervor und sah auf das Display.
„Ich geh wieder, muss noch ein paar Karten besorgen.“ Damit lief er bereits durchs Zimmer.
„Du bist doch eben erst gekommen…“ Edna unterstützte Taras Einwand sofort. „Um diese Zeit Karten besorgen?“
„Ja, ich kenne da jemanden…“ Mit diesen Worten verschwand Matt schon aus dem Zimmer, ohne sich auch nur verabschiedet zu haben.
„Was hat der denn?“ Stieß Edna dann abfällig hervor, doch niemand reagierte.
„Ich denke, ich gehe auch.“ Mit diesen Worten erhob sich Tara und blickte nochmals auf die Uhr. „Matt sollte sein Duellzeug zu dem Treffen mitnehmen, also werde ich das auch tun. Nur für den Fall…“
„Ich rate dir, lass es! Nicht, dass dir nachher etwas passiert!“ Doch Harris Versuch war vergebens.
„Ach Unsinn, hier passiert alle 100 Jahre ein Verbrechen“ Ließ sich das Mädchen aber nicht aus dem Konzept bringen.
„Sollen wir nicht mit dir mitkommen?“ Doch Ednas Frage wurde mit einem Kopfschütteln beantwortet.
„Nein, das braucht ihr nicht…“ Wehrte sie aber selbstbewusst ab und erhob sich nun vom Stuhl, ein letztes Mal Tom anschauend.
„Dann… viel Glück.“ Rief ihr Edna beim Weggehen besorgt zu, worauf man ihr dankte. „Bis morgen in der Schule.“
Die beiden anderen wünschten ihr eine gute Nacht, dann verließ Tara mit einem seltsamen Gefühl in der Magengegend das Zimmer.
„Ich hoffe, sie wird nicht so enden wie Tom.“ Sagte Edna, als sie und Harris unter sich waren.
„Ich werde ihr folgen…“ Sprach der entschlossen und sprang vom Stuhl auf. „...schließlich bin ich irgendwie mitschuld.“
„Dann wird Matt wohl Besuch von mir bekommen…“ Meinte Edna nachdenklich und erhob sich ebenfalls. „Mitternacht ist noch etwas hin.“
„…nein… nicht…“
Die beiden waren bereits dabei, durch das Zimmer zu marschieren, als jene Worte sie aufschrecken ließen. „…Ca…malar…“
„Was hat er denn?“ Sofort eilte Edna zu Tom, der sich plötzlich schlagartig hin und her wälzte.
„Hol den Arzt!“ Wies sie Harris dann an.
Das leise Piepen der Maschinen hatte sich in ein unruhiges Warnsignal verwandelt. Der Große eilte sofort aus dem Zimmer und rief aus dem Türrahmen nach Hilfe.
„…das Biest erwacht…“ Ächzte Tom und wurde immer unruhiger. „...Krieg...“
Edna packte seine Hand, wusste nicht, was sie tun sollte. „Alles wird gut, halt durch!“ Flehte das Mädchen ihren Freund an.


- später -
Tara kuschelte sich in ihre eng anliegende, weiße Stoffjacke ein, während sie durch die nächtlichen Straßen wanderte.
Ab und zu fuhren Autos auf der Straße an ihr vorbei, neben den Straßenlaternen erleuchtete der schöne Vollmond den Ort.
Nicht mehr lange, und sie würde am Hafen ankommen. Die Blondine sah bereits von weitem das großflächige Gebiet, auf dem viele Lagerhallen gebaut waren.
Zurzeit ankerten keine Schiffe am Hafen, einzig der Leuchtturm war aktiv und strahlte sein Licht über das Meer. Tara empfand diesen Anblick als herrlich.
Je näher sie kam, desto stärker verspürte sie die aufkommende Kälte.
Nachdem sie die letzten Meter zurückgelegt hatte und sich nun an zwei Lagergebäuden vorbei schlich, befand sie sich auf dem großen Platz und sah sich um.
Eine ganze Reihe jener halbzylinderartigen Gebäude nahm seinen Platz hinter ihr ein.
Einige Stege für Schiffe zur Linken, gab es auf der rechten Seite stattdessen eine schier unendliche Anzahl an Booten, Yachten und anderen Gefährten.
Unsicher, wo sie nach der ominösen Person suchen sollte, starrte sie den Leuchtturm direkt vor ihr an. Dieser befand sich auf einem extrabreiten Steg zwischen den Yachten und den Ankerplätzen, der für die großen Schiffe vorgesehen war.
„Ha-hallo?“ Rief sie über den Platz und drehte sich einmal im Kreis, doch fand niemanden vor. Etwas trieb sie jedoch dazu, näher an den Leuchtturm heran zu gehen.
Mit jedem Schritt den sie nahm, stieg ihre Nervosität.
((Mach ich wirklich das Richtige?)) Doch für Zweifel war es zu spät.
Sie lief über den Steg und sah nach rechts zu den Yachten und Booten.
Das Meer rauschte leise in kleinen Wellen neben ihr her, eine leichte Brise wehte über den Hafen.
((Oh da!)) Erschrak Tara und sah jemanden einige Meter vor sich, diese Person betrachtete, dem Mädchen den Rücken zugekehrt, den Leuchtturm.
Vorsichtig näherte sich Tara und erkannte langes, blondes Haar, das über einen braunen Mantel hing.
((Eine Frau…)) Schätzte Tara und verzog ihre Augen konzentriert.
Das Mädchen versuchte sich am Riemen zu reißen und möglichst einen standhaften Eindruck zu machen, zumindest ihre Furcht wurde durch den Fakt gemindert, dass sie einer Frau gegenüberstand.
„Hey!“ Sprach sie die Dame vor sich ruppig an. Diese wandte sich sichtlich überrascht um und musterte Tara durch eine braun getönte Sonnebrille.

„Also Matt bist du nicht, junges Fräulein.“ Entgegnete sie schließlich streng.
„Hab ich das behauptet?“ Motzte Tara die Fremde frech an, welche ihr sofort unsympathisch war.
„Aber du weißt, dass ich hier bin. Also bist du eine kleine Schnüfflerin.“
Völlig überrumpelt fehlten Tara die Worte. Sie guckte die Frau dumm an und öffnete den Mund, doch wurde gnadenlos abgewürgt.
„Nun, wie ist dein Name?“
„Ta-Tara… und Sie sind?“ Versuchte die, die Fassung zu wahren.
„Reika.“ Sie nahm ihre Brille ab und steckte sie in eine Tasche ihres Mantels.
Braune Augen kamen zum Vorschein, die Tara gründlich studierten. Reika dachte nach, bevor sie weiter sprach.
((Lady Gardenia sagte mir, es spiele keine Rolle, wem ich begegne. Aber wieso dieses Mädchen? Ich hatte erwartet, Matt anzutreffen…)) Sie erinnerte an das Gespräch, dass sie mit Gardenia führte.

Beide Frauen standen sich gegenüber.
Alles um sie war weiß und leuchtete, es war unmöglich zu sagen, wo sie sich befanden.
„Reika, ich beauftrage dich mit dem Unterfangen, Matt zu uns zu geleiten.“
Reika nickte knapp, und sah entschlossen in Gardenias sanftes Gesicht an.
„Jawohl, ich werde mein Bestes geben.“
„Höre mir gut zu, Reika…“ Begann Gardenia und schloss dabei die blauen Augen. „…du wirst Matt eine Nachricht überbringen. Fordere ihn auf, an einem Tag deiner Wahl zu einem Ort deiner Wahl zu kommen und bezwinge ihn im Duell, wie wir es geplant haben.“
„Verstanden, ich werde Su…“
Gardenia öffnete die Augen schlagartig und sah Reika streng an.
„Benutze ihn als dein drittes Augen, jenes, das über Matt wacht. Ihm darf kein Leid widerfahren.“ Nochmals nickte Reika knapp.
„Und noch etwas…“ Gardenia verschränkte die Arme unter ihrem grauen Mantel, ihr brünetter Zopf baumelte ein wenig, als sie Reika den Rücken zukehrte. „…es ist völlig irrelevant, auf wen du schließlich zum vereinbarten Zeitpunkt treffen wirst.“
Diese Aussage verwirrte Reika, sie ging einen Schritt nach vorne, fragte nach. „Wieso sollte Matt nicht auftauchen?“
„Das Schicksal ändert seine Wege. Nur der lange Weg ist der sichere, merke dir diese Worte. Wenn er nicht kommt, wird ~sie~ es...“
„Verstanden. Ich werde mich unverzüglich an die Arbeit machen!“ Dann wandte sich Reika um und ging, verschwand im allumfassenden Weiß.
„Reika, meine treue Assistentin, auf dich wird Verlass sein.“ Sprach Gardenia wie eine liebende Mutter und schloss lächelnd die Augen.


((Lady Gardenia muss es vorhergesehen haben. Dennoch verstehe ich nicht, warum sie dieses Mädchen… ist sie es etwas...? So oder so, ich werde sie nicht enttäuschen!))
„Also schön, ich bin in Matts Namen hier.“ Versuchte Tara nun deutlich eingeschüchterter zu erklären. „Er hat Besseres zutun, als hier um diese Zeit…“
„Nun, wie du meinst, Tara.“ Würgte Reika sie ab und machte eine Pause. „Ich wollte heute Matt zu einem Duell herausfordern, um zu sehen, ob sich seine Fähigkeiten weiterentwickelt haben.“
„Sie kennen ihn?“
„Nun, ja. Meinst du, ich würde einem mir fremden Jungen so einen Brief schreiben?“
Tara schüttelte ungläubig den Kopf. „Warum fordern sie ihn dann um so eine unmögliche Zeit zum Duell heraus?! Er ist Schüler und-“
„Du bist auch eine Schülerin und stehst nun vor mir? Dann würde ich sagen, du bist topfit für ein Duell.“
Reika mochte dieses Mädchen ebenso wenig wie es umgekehrt der Fall war, doch sie wollte tun, was Gardenia ihr auftrug.
„Wie-also…“
„Du bist doch hergekommen, weil du meine Nachricht an ihn gelesen hast. Also wieso verwundert dich das? Wie ich sehe, hast du sogar deine Dueldisk mitgebracht.“
Ertappt sah Tara die Dueldisk an ihrem Arm an.
„Schon, aber…“
„Ich bin einen sehr langen Weg hierher gekommen.“ Scharfsinnig nutzte Reika dann Taras Verlegenheit aus. „Es wäre nur fair von dir, deine Neugier auch entsprechend zu entschuldigen. Schließlich geht es dich eigentlich nichts an, was Matt und ich so tun.“
((Was soll ich tun...?)) So in die Ecke gedrängt, fühlte sich Tara sichtlich unwohl.
Reika derweil versuchte es nun auf die einfühlsame Tour. „Zu gern würde ich Matt von einem Duell berichten, in dem du den Beweis erbringst, dass du ihm ebenbürtig bist.“
„D-das denkt er?“ Irgendwie wurde sie dabei wütend und aus einem Reflex heraus entschied sie genervt: „Wenn sie mir ihre Verbindung zu Matt erklären, bin ich dabei!“
Reika verzog keinen Gesichtsmuskel. „Das fragst du ihn besser selber… aber warte, er weiß sicher nichts von deinem Auftauchen hier. Nun ja, wir werden sehen.“
„Kriegen Sie sich ein, so wichtig sind Sie nicht!“ Schnauzte Tara zornig und aktivierte die Dueldisk. „Es ist nur ein Duell!“
„Darum geht es nicht…“ Reika bückte sich und hob eine schlichte, weiße Dueldisk vom Boden auf. Tara hätte schwören können, dass sie eben noch nicht dort lag.
„Matt muss stärker werden, seine letzten Spiele waren ein Witz. Und da er nicht hier ist, will ich sehen, ob wenigstens du mithalten kannst.“
„Aber Matt hat seine Spiele doch alle gewonnen…“ Sprach Tara überzeugt, während sie zusammen mit Reika auf passenden Abstand ging.
„Dann bist du nicht ganz auf dem Laufenden.“ Dann sprach sie mehr zu sich selbst, „Doch nun schauen wir mal, ob es nicht mehr Sinn macht, dich statt seiner…“, brach aber ihren Satz ab. „DUELL!“
„Duell!“ Rief Tara deutlich leiser und verunsicherter.

[Tara: 4000LP Reika: 4000LP]

„Als Herausforderin beginne ich das Duell.“ Entschied Reika engstirnig. „Ich beschwöre Paper Dragon im Angriffsmodus (ATK/0).“
Tara blinzelte mit den Augen, welche nirgendwo ein solches Wesen vernahmen.
„Äh, spinnt die Dueldisk?“ Fragte sie verwirrt. Doch Reika schüttelte amüsiert den Kopf.
„Nein, alles ist so, wie es sein sollte.“
Ihre Gegnerin nickte verdattert und hörte zu, wie Reika ihren Zug fortsetzte. „Ich setze noch eine Karte verdeckt und gebe ab.“
„Okay!“ Hastig zog Tara ihre Karte und sah sie an. Dann klappte ihre Spielfeldzauberkarten-Zone der Dueldisk aus, in welche sie das Gezogene legte.
Strahlend helles Licht leuchtete von der Mitte des Spielfelds herab, eine glühende rote Kugel schwebte dort und wuchs.
„Das ist Sonne der Erleuchtung!“ Erklärte Tara argwöhnisch. Zum Verständnis nickte Reika knapp.
„Zeit für ein Monster, nämlich Botanischer Löwe (ATK/1600)!“
Knarrendes Holz bestimmte den Körper der nun auftauchenden Kreatur.
Ein Löwe, dessen Mähne aus roten Blütenblättern bestand betrat das Szenario mit einem majestätischen Gebrüll.
„Er bekommt für alle Pflanzen auf meiner Spielfeldseite 300 Extra-Punkte! Und da er selber eine ist...“
Botanischer Löwe (ATK/1600 zu 1900)
„Aber soll ich Ihnen etwas sagen? Ich bin noch nicht fertig!“ Verlautete Tara selbstbewusst. „Ich aktiviere die dauerhafte Zauberkarte Photosynthese, was nur durch Sonne der Erleuchtung möglich ist. Jetzt darf ich einmal pro Zug ein Pflanzen-Monster wählen und eine exakte Kopie davon aus meinem Deck beschwören!“
Ein durchsichtiges Abbild des Botanischen Löwen schoss aus dem Original hervor und wurde in der nächsten Sekunde zur Realität.
Botanischer Löwe (2 x ATK/1600 zu 2200)
„Das war einfach!“ Lachte Tara triumphal. „Ihr Monster hat nicht einen einzigen Angriffspunkt und meine beiden Monster sind stark genug, um Ihre Lebenspunkte sofort auszulöschen! Attacke!“
Der erste Löwe preschte über das Feld und setzte bereits zum Sprung an. Sein Ziel war die blonde Duellantin. Doch genau die aktivierte flink eine dauerhafte Falle.
„2D/3D!“ Konterte sie harsch.
Der Botanische Löwe löste sich vom Boden und sprang auf Reika zu. Doch bevor er sie erreichte, tauchte aus dem Nichts ein weißer Drache (ATK/3000) auf, ganz aus Papier gefaltet. Aus seinen unförmigen Nüstern schossen weiße Flammen, die das arme Tier verbrannten.
„Oh nein!“ Schrie Tara entsetzt.

[Tara: 3200LP Reika: 3600LP]

„Wieso hab ich auch Lebenspunkte verloren?“ Fragte Reika gelassen und starrte auf ihre Dueldisk.
„Sag ich Ihnen nur, wenn Sie mir erzählen, wieso Ihr Monster auf einmal 3000 Angriffspunkte hat, äh, oder hatte.“ Fügte Tara rasch hinzu, als sie bemerkte, wie der Drache sich zusammenzog und verschwand.
Paper Dragon (ATK/0)
Botanischer Löwe (ATK/2200 zu 1900)
„So sei es. Da 2D/3D auf dem Spielfeld liegt, werden seine Punkte zu 3000, wenn er angreift oder angegriffen wird.“
„Okay...“ Nuschelte Tara naiv und erklärte weiter. „Wenn Sie eine Pflanze unter dem Schutz der Sonne der Erleuchtung bekämpfen, tragen Sie automatisch die Hälfte des Kampfschadens, den ich erleide, als Effektschaden mit sich.“
„Verstehe.“ Äußerte sich Reika knapp und erinnerte Tara mit einem Nicken, dass sie noch am Zug war.
„Oh…“ Die setzte eine Karte verdeckt. „End Phase!“
„Ein einfaches Unterfangen.“ Verkündete Reika eingebildet und zog, um jene Karte sofort auszuspielen.
„Paper Pyro (ATK/0)!“ Doch wieder sah Tara nichts von einem Monster.
Wäre sie in der Lage gewesen, als eine dritte Person das Duell zu beobachten, hätte sie bemerkt, dass Reikas Monster zweidimensional und von der Seite gut sichtbar waren. Neben dem weißen Drachen erhob sich eine gefaltete, grüne Flamme aus dem Boden.
„Ich aktiviere meine Falle, Giftiger Samen!“ Rief Tara mit einem unguten Gefühl. „Wagen Sie es, meine Pflanzen zu vernichten, und Sie werden die Konsequenzen tragen!“ Schrie sie sauer.
„Ein sinnloser Effekt… los, Paper Dragon!“
Sofort wechselte der weiße, rundliche Papierdrache die Dimension und war nun gut vor Tara sichtbar.
Wie schon zuvor, verbrannte er mit seinen 3000 Angriffspunkten den zweiten Botanischen Löwen und reduzierte so die Lebenspunkte beider Spielerinnen.

[Tara: 2100LP Reika: 3050LP]

„Effekt auslösen!“ Protestierte Tara und sah zu ihrer dauerhaften Falle. „Wenn Sie eine Pflanze vernichten, bekommen Sie erstmal ein Todessaat-Token (DEF/0) spendiert!“
Ein schwarzer Samen flog vom Himmel herab, und verschwand im grauen Steinboden vor Reika.
„Mir ist bewusst, dass ich diese Token nicht opfern darf, um etwas Stärkeres zu rufen. Aber dies spielt keine Rolle, denn das Spiel ist vorbei! Paper Pyro, direkter Angriff!“
Der Drache wechselte die Dimension und verschwand, stattdessen tauchte nun die giftgrüne Papierflamme auf, die reales, grünes Feuer auf Tara abschoss.
„Paper Pyros Angriffsstärke wird ebenfalls durch 2D/3D bestimmt. Und zwar für jedes Paper-Monster erhält er 1500 Angriffspunkte!“
Paper Pyro (ATK/0 zu 3000)
Zuversichtlich sah Reika Taras Niederlage entgegen.
„Oh!“
Diese erhob den Arm samt Dueldisk, um das Feuer abzuwehren. „KYEEE!“
Nach diesem Schrei jedoch, fing Tara belustig an zu kichern.
Das Sonnenlicht über den Köpfen der Mädchen strahlte heller, ein seltsames Propellergeräusch war zu vernehmen.
Paper Pyro (ATK/0)
„Kein Kampfschaden?“ Musste sich Reika nun doch wundern. Sie sah nach oben, zur Quelle des Lärms und traute ihren Augen kaum.
Zwei rotierende, grüne Blätter trugen eine gelbgrüne Pflanze nach unten. Ihr länglicher, hohler Körper erinnerte Reika an eine Venusfliegenfalle. Spitze Zähne ragten am Rand der Öffnung des ‚Mauls’ hervor.
„Ha! Damit haben Sie nicht gerechnet!“ Lachte Tara überheblich. „Ich kann Fliegende Venusfliegenfalle (ATK/2700) aus meiner Hand als Spezialbeschwörung rufen. Das geht aber nur, wenn Sonne der Erleuchtung offen liegt und ich Kampfschaden erleiden würde, welcher dann jedoch negiert wird!“
„Nicht schlecht, vielleicht habe ich dich unterschätzt.“ Gestand Reika verheißungsvoll und setzte eine Karte verdeckt. „Aber das wird sich erst noch zeigen, mein Zug ist vorüber.“ Noch bevor sie es bemerkte, veränderte sich die Anzeige ihrer Lebenspunkte auf der Dueldisk.

[Tara: 2100LP Reika: 2550LP]

„Das war der Effekt von Giftiger Samen. In meiner End Phase verringern sich meine Lebenspunkte pro Todessaat-Token um 500.“ Sprach Reika, um Tara zu beweisen, dass sie die Karte kannte.
„Genau!“ Tara nahm die oberste Karte von ihrem Deck und fügte sie ihrer Hand hinzu.
Ihre ulkige Pflanze schwebte nun knapp über dem Boden und neigte sich nach vorn, spuckte plötzlich eine violettfarbene Säure auf Reikas offene Fallenkarte 2D/3D.
Diese drehte sich um und legte sich schließlich als verdeckte Karte vor die Füße ihrer Besitzerin, war von einem dünnen Schleimfilm überdeckt.
„Sieht so aus, als müssten Ihre Monster erstmal ohne ihre stärkende Falle auskommen!“ Machte sich Tara provokativ über ihre Gegenspielerin lustig.
„Sollte meine Fliegende Venusfliegenfalle durch ihren eigenen Effekt beschworen worden sein, verdeckt sie zum Ende des Zuges alle offenen Zauber- und Fallenkarten auf Ihrer Spielfeldseite. Danach wähle ich eine der beiden Kartenarten, auf die Sie nun solange verzichten müssen, bis mein Monster das Feld räumt... Was wäre das wohl?“
Reika schien nun sichtlich beeindruckt von Taras Spielweise und sah interessiert auf, als Tara den Effekt von Photosynthese aktivierte.
Kurz darauf schwebte eine zweite Fliegende Venusfliegenfalle (ATK/2700) auf das Spielfeld herab. Doch Reika lachte laut auf.
„Nicht so voreilig, Kleine!“ Sie aktivierte ihre andere verdeckte Karte, einen Schnellzauber. „Paper Cut! Damit zerstöre ich alle meine Papier-Monster, und im Gegenzug musst du dieselbe Anzahl deiner Monster mit ins Grab nehmen.“
Ein zischendes Geräusch später flatterten kleine Papierschnipsel vor Reika durch die Luft. Wesentlich unschöner sah es bei Tara aus, deren Monster sich in der Mitte teilten und explodierten, womit sie schutzlos war.
„Ohhh, wie gemein!“ Murmelte deren Besitzern getroffen, nur um dann lauter zu werden. „Sie haben wieder Pflanzen zerstört!“ Begründete sie den Fakt, warum zwei weitere schwarze Samen vom Himmel herabstiegen. Somit besaß Reika nun drei Todessaat-Token (DEF/0).
„Aber das bringt Ihnen gar nichts, ich habe noch etwas in petto.“ Meckerte Tara dann. Ihr Friedhof stieß die beiden Fliegenden Venusfliegenfallen aus.
„Wenn ich zwei Pflanzen aus dem Spiel entferne, kann ich den hier rufen: Tentakoloss (ATK/2100)!“
Grüne Ranken sprossen überall um sie herum aus dem Boden und bildeten über ihr eine Kugel, aus der zwei rot leuchtende Augen stierten. Wie ein Käfig stand das Gebilde über ihr.
„Bevor dieses Monster mich angreifen kann, muss es erstmal an deine eigens erschaffenen Token vorbei.“
„Na was denken sie, was ich vorhabe?“ Grinste Tara überlegen und strich sich durchs Haar. „Tentakoloss kann alle Token auf dem Spielfeld zerstören!“
Der Boden unter Reika brach auf und verschluckte die Samen. Kleine Risse sausten auf Tara zu, und verschwanden kurz vor ihren Füßen, als neue Tentakel aus den Ritzen in die Höhe stiegen und sich um ihr Monster wickelten.
Tentakoloss (ATK/2100 zu 3600)
„Wie Sie sehen, erhält Tentakoloss zudem noch für jedes satte 500 Angriffspunkte!“
„Beeindruckend…“ Flüsterte Reika anerkennend vor sich hin. Ihre braunen Augen sahen hoch zu dem Gebilde, dass sich wie eine Spinne auf sie zu bewegte, die Ranken aus dem Boden reißend.
„Das reicht, um Sie zu besiegen! Attacke!“ Strahlte Tara glücklich.
Das Biest trampelte schnurstracks auf Reika zu, und holte mit einem seiner vier breiten Beine zum Schlag aus. Reika schloss ihre Augen…


Turn 106 - The order
Matt und George duellierten sich. Letzterem gelang es bereits im ersten Zug, die Lebenspunkte seines Gegners fast vollkommen auszulöschen, und...


Taras Deckliste
Reikas Deckliste

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Zuletzt aktualisiert: 30. Nov, 21:46

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